EU AI Act Compliance-Check: Ist Ihr Unternehmen bereit?

EU AI Act Compliance-Check von Webutissimo

Prüfen Sie in wenigen Minuten, welche Pflichten die KI-Verordnung (EU AI Act) an Ihr Unternehmen stellt – mit Risikoklassen-Einstufung, Checkliste und konkreten Handlungsempfehlungen.

Rechtsstand: 01.06.2026
Nur für Unternehmen (B2B)

Wer ist betroffen?

Alle Unternehmen, die KI-Systeme entwickeln, anbieten oder einsetzen – unabhängig von der Größe.

Welche Risikoklasse?

Der EU AI Act unterscheidet vier Stufen: verboten, hoch, begrenzt und minimal – je nach Einsatzbereich.

Welche Pflichten gelten?

Dokumentation, Risikoanalyse, Transparenzpflichten und ggf. Konformitätsbewertung – abhängig von der Risikoklasse.

Was ist der nächste Schritt?

Starten Sie den kostenlosen EU AI Act Compliance-Check und erhalten Sie Ihre individuelle Handlungsempfehlung.

Änderungslog – Stand 2026

  • Pflichten nach Risikoklasse präzisiert
  • Checkliste um Dokumentationsanforderungen ergänzt
  • Hinweise zu Fristen und Übergangsphasen aktualisiert

EU AI Act: Was Unternehmen wissen müssen

Der EU AI Act verpflichtet Unternehmen je nach Rolle (Anbieter, Betreiber, Importeur, Händler) zu Transparenz, Dokumentation und Risikomanagement. Ob und welche Pflichten gelten, hängt von der jeweiligen KI-Risikoklasse und dem Einsatzszenario ab.

Unser Compliance-Check prüft:

  • Welche Rolle hat Ihr Unternehmen?
  • Welche KI-Risikoklasse liegt vor?
  • Welche Pflichten gelten bereits 2026?

Die 3 wichtigsten Ergebnisse

  • Welche KI-Risikoklasse Ihre Anwendung hat (verboten, hoch, begrenzt, minimal)
  • Welche Anbieter- und Betreiberpflichten für Sie gelten
  • Welche Maßnahmen zur EU AI Act Implementierung Sie priorisieren sollten
2026

Voll gültig ab August

0

Risikokategorien

0+

Artikel im EU AI Act

0 Mio. €

Max. Bußgeld

Was ist der EU AI Act (KI-Verordnung)?

Der EU AI Act – auch KI-Gesetz oder KI-Verordnung genannt – (Verordnung (EU) 2024/1689) ist das weltweit erste umfassende Gesetz zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz. Er regelt Anbieterpflichten und Betreiberpflichten für KI-Systeme, definiert KI-Risikoklassen und legt Transparenzpflichten fest. Er trat am 1. August 2024 in Kraft und wird schrittweise bis 2027 vollständig angewendet.

Verbotene KI-Systeme

Social Scoring, biometrische Echtzeit-Fernidentifizierung in öffentlich zugänglichen Räumen, manipulative KI – vollständig untersagt

Hochrisiko-KI-Systeme

KI in HR, Kreditvergabe, Bildung, kritische Infrastruktur – mit Pflicht zur Konformitätsbewertung und Grundrechte-Folgenabschätzung

Begrenztes Risiko (Transparenzpflicht)

Chatbots, Deepfakes, generative KI – Kennzeichnungspflicht für KI-Inhalte nach Art. 50 EU AI Act

Minimales Risiko

Spamfilter, KI-gestützte Spiele, allgemeine Produktivitätstools

EU AI Act Zeitplan 2024–2027

Die wichtigsten Meilensteine der KI-Verordnung auf einen Blick – von der Verabschiedung bis zur vollständigen Anwendung.

1. August 2024Bereits in Kraft

Inkrafttreten der KI-Verordnung

Die EU-Verordnung 2024/1689 tritt offiziell in Kraft. Beginn der gestaffelten Übergangsfristen.

2. Februar 2025Bereits in Kraft

Verbotene KI-Praktiken (Art. 5)

Verbot von Social Scoring, manipulativer KI und biometrischer Echtzeit-Identifizierung in öffentlichen Räumen.

2. August 2025

GPAI-Pflichten & Governance

Pflichten für General-Purpose-AI-Modelle (Art. 51–56) greifen. Nationale Aufsichtsbehörden müssen benannt sein.

2. August 2026

Hochrisiko-KI vollständig anwendbar

Alle Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme (Art. 6–49) gelten vollständig – inkl. Konformitätsbewertung und CE-Kennzeichnung.

So funktioniert es

In drei einfachen Schritten zur EU AI Act Compliance-Bewertung – mit KI-Risikoklassen, Pflichten-Checkliste und Umsetzungsplan.

1

Fragebogen ausfüllen

Erfassen Sie Ihre aktuellen KI-Anwendungen in wenigen Minuten.

2

Bewertung erhalten

Automatische Risikoeinstufung nach EU AI Act Kategorien.

3

Bericht per E-Mail

Detaillierter PDF-Bericht mit Handlungsempfehlungen.

Infografik: 3 Schritte zum EU AI Act Compliance-Check – 1. Fragebogen ausfüllen, 2. KI-Risikoklasse erhalten, 3. Handlungsempfehlung umsetzen
Infografik: Der 3-Schritte-Prozess zum EU AI Act Compliance-Check – von der Analyse bis zur Umsetzung.

EU AI Act vs. DSGVO – Was ist der Unterschied?

Beide Regelwerke können gleichzeitig gelten. So grenzen sie sich ab:

KriteriumEU AI ActDSGVO
RegelungsgegenstandKI-Systeme und deren AnwendungPersonenbezogene Daten
Betroffene SystemeAlgorithmen, Machine Learning, automatisierte EntscheidungenJede Verarbeitung personenbezogener Daten
Risikoeinstufung4 Risikoklassen (verboten bis minimal)Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA)
Typische PflichtenTechnische Dokumentation, Transparenz, KonformitätsbewertungEinwilligung, Auskunftsrecht, Löschpflicht
Wann gelten beide?KI verarbeitet personenbezogene DatenKI verarbeitet personenbezogene Daten

Pflichten-Matrix nach Rolle

Wer muss was bis wann tun? Übersicht der Pflichten je nach Rolle im KI-Wertschöpfungskreis.

RolleHauptpflichtFristBußgeld-Risiko
Anbieter (Provider)Konformitätsbewertung, CE-Kennzeichnung, techn. Dokumentation (Art. 16)Aug 2026Bis 35 Mio. € / 7 % Umsatz
Betreiber (Deployer)Grundrechte-Folgenabschätzung, menschliche Aufsicht, Protokollierung (Art. 26)Aug 2026Bis 15 Mio. € / 3 % Umsatz
ImporteurKonformität prüfen, CE-Kennzeichnung sicherstellen (Art. 23)Aug 2026Bis 15 Mio. € / 3 % Umsatz
HändlerKonformität verifizieren, Lagerung & Transport sichern (Art. 24)Aug 2026Bis 15 Mio. € / 3 % Umsatz
GPAI-AnbieterTechn. Dokumentation, Urheberrechtspolitik, systemisches Risiko bewerten (Art. 51–56)Aug 2025Bis 15 Mio. € / 3 % Umsatz

EU AI Act Compliance – Welche Pflichten gelten für Sie?

Finden Sie in der Tabelle Ihre Unternehmenssituation und den nächsten Schritt:

UnternehmenssituationRisikoklassePflichtNächster Schritt
Interne Nutzung von KI-Tools (z.B. ChatGPT)MinimalKI-Kompetenzpflicht (Art. 4)Compliance-Check starten
Anbieter von KI-LösungenBegrenztTransparenz + Kennzeichnung (Art. 50)Kennzeichnungspflicht prüfen
KI in HR, Kreditvergabe, BildungHochTechn. Doku + Risikoanalyse + KonformitätVollständige Prüfung durchführen
KI für Social Scoring, MassenüberwachungVerbotenEinsatz untersagt (Art. 5)System sofort abschalten
Premium Compliance-Toolkit

KI-Compliance-Software: Vom Check zur vollständigen Dokumentation

Der kostenlose Check zeigt Ihnen, wo Sie stehen. Das Premium-Toolkit unterstützt Sie bei der EU AI Act Implementierung: KI-Systeme dokumentieren, Konformitätsbewertung durchführen, KI-Governance aufbauen und Änderungen lückenlos festhalten.

USP

KI-Compliance-Chatbot

Stellen Sie jederzeit Fragen zum EU AI Act – unser KI-Assistent liefert sofortige Antworten mit Artikel-Referenzen und praxisnahen Empfehlungen. Wie ein EU AI Act-Experte, der immer verfügbar ist.

USP

Lückenloser Audit-Trail

Jede Änderung wird automatisch protokolliert – wer hat was, wann und warum geändert? Die perfekte Dokumentation für Audits und Behördenprüfungen nach dem EU AI Act.

Branchenspezifische Vorlagen

Starten Sie nicht bei null: Vorlagen für Gesundheitswesen, Finanzen, HR und Marketing füllen typische Risiken automatisch vor.

Fortschrittsvergleich (Snapshots)

Erstellen Sie Momentaufnahmen Ihres Compliance-Status und vergleichen Sie den Fortschritt über die Zeit – ideal für Quartals-Reviews und Management-Reports.

USP

KI-System-Inventar

Erfassen und verwalten Sie alle KI-Systeme zentral – mit Risikokategorie, Status, Verantwortlichen und Abteilung. BigID-inspiriertes Asset-Register.

Multi-Framework-Referenzen

Jede Konformitätsprüfung zeigt automatisch die zugehörigen ISO 42001 Klauseln und NIST AI RMF Funktionen – perfekte Orientierung für internationale Standards.

USP

KI-Kennzeichnungs-Checkliste (Art. 50)

Interaktive Checkliste für die Kennzeichnungspflicht von KI-Inhalten – Bilder, Videos, Audio, Texte, Chatbots & Social Media. Inkl. Anbieter/Betreiber-Unterscheidung und Ausnahmeprüfung. Pflicht ab 02.08.2026, bis zu 15 Mio. € Bußgeld.

USP

URL-Check für KI-Kennzeichnung

Prüfen Sie jede beliebige URL auf Art. 50 Compliance – unsere KI analysiert die Seite und erkennt, ob KI-generierte Inhalte vorhanden und korrekt gekennzeichnet sind. Inklusive konkreter Handlungsempfehlungen.

Content-Archiv mit Suche & Filter

Alle erfassten KI-Inhalte auf einen Blick – mit Volltextsuche und Filtern nach Status, Inhaltstyp, Plattform und Kennzeichnungspflicht. So behalten Sie auch bei vielen Inhalten den Überblick.

Team-Freigabe-Workflow

Mehrstufiger Freigabeprozess: Erstellen → Prüfen → Freigeben → Veröffentlichen. Sehen Sie, wer welchen Inhalt erstellt, geprüft und freigegeben hat – für lückenlose Dokumentation im Team.

Wichtig zu verstehen

Was zählt als KI-System?

Der EU AI Act reguliert KI-Systeme nach Einsatzzweck und Risikostufe – nicht nach Markennamen oder Anzahl der Tools. Für jedes KI-System mit eigenständigem Einsatzzweck benötigen Sie eine separate Compliance-Dokumentation.

Ein Tool = Ein Projekt

Ihr Unternehmen nutzt ChatGPT für den Kundenservice? Das ist ein KI-System – ein Compliance-Projekt.

Beispiel: ChatGPT für Support → 1 Projekt

Mehrere Tools = Mehrere Projekte

Nutzen Sie ChatGPT, Midjourney und ein eigenes ML-Modell? Jedes System mit anderem Einsatzzweck braucht ein eigenes Projekt.

Beispiel: ChatGPT + Midjourney + ML → 3 Projekte

Plattform = Es kommt darauf an

Eine Plattform wie Magica mit mehreren KI-Modellen kann ein Projekt sein – oder mehrere, wenn die Einsatzbereiche unterschiedliche Risikostufen haben.

Beispiel: Magica für Marketing → 1 Projekt, Magica für HR → separates Projekt

Was ist ein Projekt im Premium-Toolkit?

Ein Projekt bezieht sich auf ein KI-System bzw. eine KI-Anwendung, für die eine eigenständige Compliance-Dokumentation erstellt werden muss – nicht auf jedes einzelne Tool innerhalb einer Plattform. Nutzen Sie z. B. eine Plattform mit verschiedenen KI-Modellen für denselben Einsatzzweck, ist das ein Projekt. Setzen Sie dieselbe Plattform aber für HR und Marketing ein, sind das zwei Projekte mit unterschiedlichen Risikostufen.

Die entscheidende Frage

Nicht der Tool-Name bestimmt die Pflichten, sondern der Einsatzzweck. Ein KI-Tool für Marketing-Texte (begrenztes Risiko) erfordert andere Maßnahmen als dasselbe Tool für Bewerbermanagement (hohes Risiko). Nutzen Sie unseren kostenlosen Fragebogen, um herauszufinden, wie viele Projekte Sie benötigen.

Begriffs-Glossar zum EU AI Act

Die wichtigsten Fachbegriffe der KI-Verordnung verständlich erklärt.

Audit-Trail

Lückenlose, automatische Protokollierung aller KI-Entscheidungen und Datenzugriffe zur Nachvollziehbarkeit.

Konformitätsbewertung

Verfahren, mit dem nachgewiesen wird, dass ein Hochrisiko-KI-System die Anforderungen der KI-Verordnung erfüllt.

Grundrechte-Folgenabschätzung

Pflichtbewertung durch Betreiber, ob ein Hochrisiko-KI-System Grundrechte betroffener Personen beeinträchtigen kann (Art. 27).

KI-Governance

Internes Rahmenwerk aus Prozessen, Richtlinien und Verantwortlichkeiten für den rechtskonformen KI-Einsatz.

Hochrisiko-KI-System

KI-System, das in Bereichen wie Beschäftigung, Bildung, Strafverfolgung oder kritische Infrastruktur eingesetzt wird (Anhang III).

GPAI (General Purpose AI)

KI-Modell mit breiter Einsatzfähigkeit, z. B. große Sprachmodelle (LLMs). Unterliegt eigenen Transparenz- und Dokumentationspflichten (Art. 51–56).

KI-Reallabor (Sandbox)

Kontrollierte Testumgebung unter Aufsicht einer Behörde, in der KI-Systeme unter realen Bedingungen erprobt werden können (Art. 57–62).

Transparenzpflicht

Pflicht, Nutzer darüber zu informieren, dass sie mit einem KI-System interagieren – gilt besonders für Chatbots und Deepfakes (Art. 50).

Risikoklasse

Einstufung eines KI-Systems als minimal, begrenzt, hoch oder inakzeptabel – bestimmt den Umfang der regulatorischen Pflichten.

Betreiber / Anbieter

Anbieter entwickeln und vertreiben KI-Systeme; Betreiber setzen sie ein. Beide tragen unterschiedliche Pflichten nach der KI-Verordnung.

Häufig gestellte Fragen zur KI-Verordnung

Was ist die KI-Verordnung (EU AI Act)?
Die KI-Verordnung ist der EU-Rechtsrahmen für KI-Systeme. Sie legt Pflichten nach Risikoklassen fest und regelt unter anderem Transparenz, Dokumentation und Verantwortlichkeiten.
Wer gilt als Anbieter und wer als Betreiber?
Anbieter entwickeln oder bringen ein KI-System in Verkehr. Betreiber setzen ein KI-System im eigenen Unternehmen ein und müssen je nach Fall eigene Pflichten erfüllen.
Welche Pflichten gelten für Hochrisiko-KI-Systeme?
Bei Hochrisiko-KI gelten erhöhte Anforderungen an Risikomanagement, technische Dokumentation, Protokollierung, menschliche Aufsicht und Konformitätsbewertung.
Was bedeutet Art. 50 EU AI Act?
Art. 50 regelt Transparenzpflichten, etwa wenn Nutzer mit KI-Systemen interagieren oder KI-Inhalte gekennzeichnet werden müssen. Die konkrete Pflicht hängt vom Anwendungsfall ab.
Ab wann gelten welche Fristen?
Die Verbote für bestimmte KI-Praktiken gelten seit dem 2. Februar 2025. Transparenzpflichten und Regeln für Hochrisiko-KI gelten ab dem 2. August 2026. Weitere Fristen erstrecken sich bis 2027.
Welche Strafen drohen bei Verstößen?
Je nach Schwere drohen Bußgelder von bis zu 35 Mio. Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes. Für KMU gelten verhältnismäßige Obergrenzen.
Was muss bei generativer KI beachtet werden?
Generative KI-Systeme (z. B. Chatbots, Bildgeneratoren) unterliegen der Kennzeichnungspflicht gemäß Art. 50. KI-generierte Inhalte müssen für Nutzer als solche erkennbar sein.

Fazit

Wer KI in der EU einsetzt, entwickelt oder vertreibt, muss handeln – unabhängig von der Unternehmensgröße. Die KI-Verordnung definiert klare Pflichten für Anbieter und Betreiber von KI-Systemen. Der EU AI Act Compliance-Check gibt Ihnen in wenigen Minuten einen klaren Überblick über Ihre KI-Risikoklasse, Pflichten und nächsten Schritte zur Umsetzung.

Jetzt EU AI Act Compliance-Check starten

Handeln Sie jetzt – bevor es zu spät ist

Kostenlose Bewertung starten